Vorschulprogramm - Die Lehrkräfte

Einige der Lehrkräfte unserer Partnervorschulen berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit den Kindern und ihren Wünschen für die Zukunft. Einige Lehrerinnen werden durch das Lehrkräfteprogramm von Go Ahead! durch Sponsoren unterstützt.

 Angel

Angel Mhlongo (Imbaleyizwe Vorschule)

„Bevor ich Dawn, die Leiterin des Vereins 1000HillsCommunityHelpers, traf, hatte ich keine Arbeit. Sie unterstützte und ermutigte mich, Lehrerin zu werden. Jetzt unterrichte ich schon seit einem Jahr die Kinder der Klassenstufe ‚R‘. Die Fächer umfassen Lesen, Rechnen und Sachunterricht. Ich mag es sehr, mit den Kindern zu arbeiten, und ich liebe meinen Job, aber leider sind die Klassenräume zu klein und es gibt nicht genug Raum für Phantasie.“

Angel wird im Lehrkräfteprogramm durch den Verein Open Air Freunde Empfenbach finanziell unterstützt.

 Ellen Setai

Ellen Setai ( Pastoral Vorschule)

„Mein Name ist Ellen Setai. Ich bin Mutter von drei Kindern, 42 Jahre alt und ich lebe in Kliptown. Ich unterrichte die Zwei- bis Zweieinhalbjährigen. Ich mag unterrichten, weil ich damit aufgewachsen bin, obwohl es damals freiwillig war. Normalerweise animiere ich Eltern dazu, ihre Kinder in die Vorschule zu schicken, weil dies ein Ort der Sicherheit, Liebe, Obhut, Freude und am Wichtigsten der frühkindlichen Erziehung und Ausbildung ist. Im Grunde ist mein Lehrstil auf Moralität aufgebaut. Ich bereite die Kinder auf die nächste Stufe vor, indem ich sie mit den Grundlagen der englischen Sprache sowie Zahlen und Geschichten vertraut mache. Weil das Lehren meine Leidenschaft ist, bin ich bereit, die extra Meile zu gehen, und werde mehr als lediglich eine Lehrerin in einem bestimmten Fachgebiet, sondern Mutter und Freund. Das ist meine Verantwortung für das Wohlergehen und Aufwachsen der Kinder.“

Ellen wird im Lehrkräfteprogramm durch die Theater-AG des Gymnasiums Wellingdorf in Kiel und das Kieler Literaturcafé finanziell unterstützt.

 Mary Angel

Mary Angel (Crêche, 1000 Hills Community Helpers)

„Ich glaube, mein Wunsch, der Gemeinschaft zu helfen, war der Hauptgrund, warum ich 2007 angefangen habe, in der Krippe zu arbeiten. Ich arbeite gern mit kleinen Kindern, weil ich auf sie in jungen Jahren noch einwirken kann, wenn es noch einfacher ist, ihnen beizubringen, wie man miteinander richtig umgeht und kommuniziert. Natürlich muss ich auch mit Schwierigkeiten zurechtkommen, aber so geht es jeder Lehrkraft. Eine meiner größten Herausforderungen ist es, dass viele Kinder keine Eltern haben, die ihnen bei den Hausaufgaben helfen könnten.“

Mary Angel wird im Lehrkräfteprogramm durch ein Kieler Unternehmen finanziell unterstützt.

 Nozipho

Ntokozo Hadebe (Ikhaya lo Thando, 1000 Hills Community Helpers)

„Mein Name ist Ntokozo Emmaculate Hadebe, aber man nennt mich Nozipho. Ich bin 32 Jahre alt und arbeite seit fünf Jahren ehrenamtlich in der Ikhaya lo Thando-Vorschule, die zur 1000 Hills Gemeinde gehört. Ich arbeite sehr gerne mit kleinen Kindern. Die Kinder, die keine Eltern mehr haben, weil sie an Aids gestorben sind, liegen mir besonders am Herzen. Ich glaube, dass Kinder ein wundervolles Geschenk sind und daher sollten sie viel Liebe empfangen und gut versorgt werden.

Mein Studium wird mir tieferes Wissen über Kinder vermitteln, das ich mit meinen Kollegen und der Gemeinde teilen kann. Ich bin sehr glücklich darüber, dass man mir die Möglichkeit gibt zu studieren. “

Ntokozo Hadebe wird im Lehrkräfteprogramm durch die Katholische Kirchengemeinde St. Matthäus in Düsseldorf finanziell unterstützt.

 Nozipho

Pretty Zinhle Dlamini (1000 Hills Community Helpers)

„Ich heiße Pretty Zinhle Dlamini und danke Ihnen, dass Sie mir das weitere Studium ermöglichen, das ich aus eigenen Kräften nicht geschafft hätte. Ich komme aus dem Dorf Esikhelekehleni aus einer ärmlichen Umgebung. Für meine Eltern war es sehr schwierig, mir den Schulabschluss zu finanzieren, aber ich träumte immer davon, meinen Schulabschluss zu machen und dann weiter zu studieren. Mit Hilfe von Stipendien habe ich das geschafft. Aber jetzt, da ich als Erzieherin bei 1000 Hills arbeite, wo ich für 26 Kinder verantwortlich bin, was mir viel Freude macht und mir das Gefühl gibt, eine wirklich ausfüllende Tätigkeit zu haben, wäre eine Weiterbildung nicht mehr möglich gewesen. Ich bin an der Universität von Südafrika eingeschrieben, wo ich den "Bachelor for Education" anstrebe, hätte aber das zweite Semester nicht machen können, wenn ich nicht von Go Ahead! im Lehrkräfteprogramm gefördert worden wäre. Meine weitere Ausbildung und Wissen, das ich an der Universität erwerbe, kommt direkt den Kindern in 1000 Hills zugute. Darauf freue ich mich.“

Pretty Zinhle Dlamini wird im Lehrkräfteprogramm durch die Katholische Kirchengemeinde St. Matthäus in Düsseldorf finanziell unterstützt.

 Xoliswa

Lucia Xoliswa Ndhove

„Ich heiße Lucia Xoliswa Ndhove , bin 29 Jahre alt, verheiratet und habe drei Söhne im Alter von acht, fünf und zwei Jahren. Ich lese, singe, koche und backe gerne. Meine Spezialität sind Muffins.

Nach meinem Schulabschluss 2001 studierte ich am Damelin College Buchhaltung und Computerwesen und habe dort auch alle Zertifikate erworben. Ich stelle mich Herausforderungen, arbeite hart und sehr gerne mit Menschen und bin sehr kreativ.

Besonders gerne arbeite ich mit Kindern, daher auch das Zweitstudium. Von Kinder kann man sowohl als Mutter als auch als Lehrerin sehr viel lernen. Seit ich mit Kindern arbeite, habe ich ein anderes Verständnis für sie gewonnen. Ich weiß nun, dass man Kindern ihre Freiheit lassen soll. Sie lernen überall, auch wenn sie im Müll spielen. Sie überraschen dich immer wieder durch ihre Kreativität und auch dadurch, dass sie über vieles nachdenken. Dies sind einige Gründe, warum ich mehr über sie erfahren möchte und das ist auch der Grund, warum ich mich entschlossen habe, Lehrerin zu werden.“

Lucia Xoliswa Ndhove wird im Lehrkräfteprogramm durch die Familie Nübold aus der Katholische Kirchengemeinde St. Matthäus in Düsseldorf finanziell unterstützt.

 Swazi

S. Nomaswazi (Pastoral Vorschule)

„Mein Name ist Swazi und ich unterrichte die Drei- bis Dreieinhalbjährigen. Ich komme morgens vor den Kindern an, um freiwillige Aktivitäten wie Bauklötze, Bücher, Buntstifte und pädagogisches Spielzeug aufzubauen. Wenn die Kinder ankommen, begrüße ich jedes Kind herzlich und zeige ihnen Liebe, damit sie sich willkommen fühlen.

Ich bin Lehrerin geworden, weil ich Kinder liebe. Sie erinnern mich an die Dinge, die ich gemacht habe, als ich klein war. Außerdem mag ich es zu unterrichten, weil die Kinder offen sind und die Dinge schnell begreifen. Die Pastoral Vorschule hilft Waisen mit kostenloser Bildung, Kleidung und ausgewogenen Mahlzeiten. Die Gemeinde profitiert viel von den Kindern und Eltern.“