Go Ahead! vermittelt Praktikums- und Freiwilligenplätze in verschiedenen Ländern Subsahara-Afrikas. Unsere MitarbeiterInnen haben die Projekte vor Ort besucht und wissen, was auf dich zukommt. Einen Einfluss auf deine Bewerbung haben wir jedoch nicht, da jeder unserer Partner selbst entscheidet, ob du für den jeweiligen Einsatz geeignet bist. Lust auf einen freiwilligen Einsatz auf dem afrikanischen Kontinent? Dann klick dich durch unsere Freiwilligenprojekte!

Freiwilligenprojekte

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Projekten findest du weiter unten im Text, wobei die Texte zu den südafrikanischen Projekten noch in Bearbeitung sind. Bei Fragen kannst du dich jederzeit an uns wenden: freiwilligenvermittlung@goahead-organisation.de

Südafrika

Hope KID-CRU Famulatur

Einsatzdauer: mind. 6 Monate Voraussetzungen: Laufendes oder abgeschlossenes Medizinstudium, gute Englischkenntnisse.

Heartbeat

Einsatzdauer: mind. 3 Monate Voraussetzungen: Studium der Kommunikationswissenschaften, Marketing, Pädagogik, Psychologie oder ähnlicher Studienfächer.

Uganda

ICE- Center, Nursery School in Busajjabwankuba

Einsatzdauer: mind. 3-4 Monate Voraussetzungen: Studierende ab dem 4. Fachsemester, die in einem Lehramts- oder gesundheitswissenschaftlichen Studiengang eingeschrieben sind oder sonstige Ausbildungen in den Bereichen Pädagogik und Gesundheit vorweisen können, gute Englischkenntnisse (mind. B1 Niveau)

Homes of Good Hope, Nursery School in Mugiti

Einsatzdauer: s.o. Voraussetzungen: s.o.

Betreuung von HIV/AIDS-Patienten in Mbale

Einsatzdauer: s.o. Voraussetzungen: s.o.

Arbeit auf einer Selbstversorger-Farm in der Nähe vom Wanale Hill (Magolofa)

Einsatzdauer: s.o. Voraussetzungen: s.o.

Namibia

Einsatzdauer: mind. 3 Monate Voraussetzungen: Gesucht werden zum Beispiel Sonderpädagog_innen, Kinderkrankenschwestern oder Krankenpfleger, Erzieher_innen, Sozialpädagog_innen, Förderpädagog_innen, Heilerzieher_innen.

Mphe Thuto Primary School

Einsatzdauer: mind. 3 Monate Voraussetzungen: Gesucht werden zum Beispiel Lehrer_innen, Lehramtsstudenten mit Praxiserfahrung, Sonderpädagog_innen, Kinderkrankenschwestern oder Krankenpfleger, Erzieher_innen, Sozialpädagog_innen, Förderpädagog_innen, Heilerzieher_innen, aber keine Abiturient_innen.

Einsatzdauer: mind. 3 Monate Voraussetzungen: Gesucht werden besonders Personen mit Erfahrung im sonderpädagogischen Bereich

Einsatzdauer: mind. 3 Monate Voraussetzungen: Gesucht werden zum Beispiel Lehrer_innen, Kranken- und Kinderkrankenschwestern oder Krankenpfleger, Erzieher_innen, ggf. andere Berufsausbildung, Student_innen mit einschlägiger Praxiserfahrung, aber keine Abiturient_innen

 

 

Freiwilligenvermittlung – Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Reicht es für Südafrika, Uganda und Namibia aus, die englische Sprache zu beherrschen?

In Südafrika ist Englisch die allgegenwärtige Amtssprache, auch wenn es daneben zehn weitere Amtssprachen gibt. Im Durbanville Children's Home sprechen die meisten Kinder muttersprachlich Afrikaans. Obwohl sie meist auch Englisch sehr gut verstehen und gut sprechen, ist es natürlich hilfreich, aber nicht zwingend notwendig, einige Sätze auf Afrikaans schon vorher zu kennen. Die Kinder im Nkuruba Orphanage in Uganda sprechen Rutooro, die meisten haben aber gute Englischkenntnisse. Auch hier erleichtert die Kenntnis von einigen Wörtern in Rutooro die Verständigung, ist aber nicht zwingend notwendig. Es besteht vor allem bei längeren Aufenthalten die Möglichkeit vor Ort einen Sprachkurs zu machen. Auch für die namibischen und kenianischen Projekte gilt, dass man sich auf Englisch sehr gut verständigen kann.

2. Was sind die Voraussetzungen meines Einsatzes?

Das ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Einige Projekte haben sehr spezifische Anforderungen an die Freiwilligen oder PraktikantInnen. Diese sind auf der jeweiligen Seite des Projektes deutlich hervorgehoben. In einigen Projekten ist Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit zwingende Voraussetzung, in anderen Projekten sind wiederum medizinische, grafische, oder IT Kenntnisse wichtig.

3. Ist Go Ahead! eine offizielle Trägerorganisation?

Go Ahead! ist keine staatlich anerkannte Trägerorganisation, sondern Vermittler zwischen lokalen afrikanischen Partnerinstitutionen und jungen Menschen aus Deutschland. Dies führt dazu, dass ein Freiwilligendienst, den du über die Homepage und mit der Unterstützung von Go Ahead! findest, von deutschen Behörden (Kindergeldstelle, Waisenrente etc.) mitunter nicht anerkannt werden, was u.U. zu Problemen mit der Zahlung des Kindergeldes führen kann. Es ist daher von Vorteil, sich während des Einsatzes über Go Ahead! in einem Ausbildungsverhältnis, etwa einem Hochschulstudium oder einer Ausbildung, zu befinden.

4. Kann ich mich von Programmen wie Weltwärts oder dem Bundesfreiwilligendienst fördern lassen, wenn ich über Go Ahead! in ein Projekt gehe?

5. Kann Go Ahead! mir meinen Einsatz/mein Praktikum bestätigen?

Nach Vorliegen einer Zusage durch unsere Partnerorganisation erhältst du von uns eine Bestätigung des Praktikums, welche du bei späteren Bewerbungen einreichen kannst. Je nach Partner und Art des Aufenthaltes wird auch das Praktikumszeugnis von Go Ahead! ausgestellt.

6. Wie sieht das Bewerbungsverfahren aus?

Das Bewerbungsverfahren ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich. In der Regel erfolgt die Evaluation deiner Bewerbung über unsere Partnerorganisationen. Bei Durbanville Children's Home, Heartbeat und im Lake Nkuruba Orphanage evaluieren allerdings Mitarbeiter_innen von Go Ahead! den von dir ausgefüllten Fragebogen und bieten dir gegebenenfalls ein Beratungsgespräch an. Der Fragebogen ist in jedem Fall auf englischer Sprache einzureichen.

7. Bis wann muss ich mich bewerben?

Generell ist es ratsam, sich mindestens sechs Monate im Voraus für einen Einsatz über Go Ahead! zu bewerben. Bei einigen Projekten kann aber auch kurzfristig ein Einsatz möglich sein. Falls ein solcher erwünscht ist, solltet ihr vorher die Ansprechperson des Projektes konsultieren.

Vermittlung von Praktika und Freiwilligendiensten

Go Ahead! steht dir bei der Vermittlung und Auswahl deines Freiwilligenprojektes zur Seite. Du zahlst keine Gebühren und kannst unsere Beratung durch Go Ahead!-MitarbeiterInnen in Deutschland jederzeit nutzen. Die Projekte werden jedoch nicht direkt von uns betrieben und wir haben keine eigenen MitarbeiterInnen in den Projekten vor Ort. Deswegen können wir dir keinen Platz als PraktikantIn oder Freiwillige bzw. Freiwilliger garantieren und nur bedingt Einfluss auf das Bewerbungsverfahren nehmen.

Wir halten engen Kontakt zu den verschiedenen Projekten und Organisationen, in die wir Freiwillige vermitteln und achten darauf, dass Freiwillige dort gut betreut werden. Für jedes Projekt steht bei Go Ahead! eine Ansprechperson zur Verfügung, die dieses Projekt gut kennt und dich bei Fragen unterstützen kann. Außerdem können wir dir deinen Aufenthalt nach erfolgreicher Beendigung bestätigen. Go Ahead! ist keine staatliche anerkannte Trägerorganisation. Das bedeutet, dass eine staatliche Förderung über Programme wie weltwärts, ADiA und IJFD nicht möglich ist.

Es besteht jedoch die Möglichkeit über das ASA Stipendiumsprogramm finanzielle Förderung für deinen Einsatz über Go Ahead! zu bekommen.

Go Ahead! ist ein nachhaltiger Effekt für unsere Partnerprojekte in Subsahara-Afrika sehr wichtig. Deshalb entsenden wir unsere Freiwillige auch nur in Projekte, die wir auch anderweitig finanziell unterstützen und selbst kennen. Aus diesem Grund suchen wir auch überwiegend qualifizierte Freiwillige, die sich bereits in einem Studium, einer Ausbildung oder ähnlichem Befinden. Wir distanzieren uns vom s.g. Freiwilligen-Tourismus. Bei uns stehen das Projekt und die Menschen in Subsahara-Afrika im Vordergrund.

Voraussetzungen für einen freiwilligen Einsatz

  •     Motivation, Kontaktfreudigkeit, Freundlichkeit und Offenheit
  •     Respekt gegenüber anderen Kulturen, Religionen und Lebensweisen
  •     Akzeptanz anderer Wertvorstellungen
  •     Fachliche und persönliche Eignung für das angestrebte Partnerprojekt
  •     Bereitschaft, sich auf einen weniger „komfortablen“ Lebensstandard einzulassen
  •     Eigenverantwortliche Organisation des Einsatzes (mit Unterstützung des Teams von Go Ahead! und des lokalen Partners)

Und natürlich auch:

  •     Reisepass, der eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten bis nach dem geplanten Reiserücktrittsdatum besitzt.
  •     Keine Vorstrafen

Gesundheitliche oder körperliche Einschränkungen sind kein Hinderungsgrund für einen freiwilligen Einsatz. Bei Fragen diesbezüglich kannst du uns jederzeit unter freiwilligenvermittlung@goahead-organisation.de anschreiben.

Wir unterstützen dich bei der Auswahl des passenden Projektes und können dich bei der Vorbereitung deines Einsatzes vor Ort unterstützen.

Warum einen Freiwilligendienst machen?

Erfahrung

Du wirst dich selbst besser kennen lernen und deine Sicht auf viele Lebensbereiche verändern. Denn darin sind sich alle ehemaligen Freiwilligen einig: Ein Praktikum oder ein freiwilliger Einsatz in einem Hilfsprojekt in Subsahara-Afrika prägt die eigene Persönlichkeit und ist in jederlei Hinsicht bereichernd!

Social Skills

Ein wesentlicher Teil der neuen Erfahrungen, die die Freiwilligen in Subsahara-Afrika machen, ergeben sich aus den Begegnungen mit verschiedenen Menschen und den Umgang mit kulturellen Gegebenheiten, die sie kennen lernen.

Sprachkenntnisse

Durch einen Aufenthalt in einem englischsprachigen Land in Subsahara-Afrika kannst du in jedem Fall deine Englischkenntnisse verbessern. Zudem hast du in allen Projekten die Möglichkeit, verschiedene Landessprachen wie Zulu, Tswana oder Luganda zu lernen. Mit ein paar Worten in der Sprache, die in deiner Region gesprochen wird, kommst du schneller in Kontakt und zeigst den Menschen deine Wertschätzung.

Qualifikation

Ein Auslandsaufenthalt und die damit verbundene Lebenserfahrung sind für einige Studiengänge Voraussetzung und bei allen Bewerbungen für Jobs und Praktika von großem Vorteil. Soziales Engagement ist fast immer eine erwartete Qualifikation. Außerdem stärkt ein Aufenthalt in Subsahara- Afrika deine interkulturelle Kompetenz und Anpassungsfähigkeit. An die Kontakte und Freundschaften, die man in Südafrika, Uganda oder Namibia schließt, wird man ohne Zweifel auch später noch oft denken.

Eine gute Zeit

Für den Großteil der Freiwilligen war die Zeit in ihrem Einsatzland die schönste Zeit ihres Lebens. Die Vielfältigkeit des Landes, der Spaß an der Arbeit und das Leben als Freiwillige/r machen den Aufenthalt unvergesslich.

 

Kurz und bündig findet ihr die oben angeführten Informationen sowie die Auswahlkriterien für Freiwillige in dem Flyer der Freiwilligenvermittlung.