Unser Ziel bei Go Ahead! ist es, Menschen in Deutschland auf die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Ländern Subsahara-Afrikas, insbesondere des südlichen und östlichen Afrikas, aufmerksam zu machen. Neben Vorträgen und persönlichen Gesprächen ist das direkte Sehen und Erleben der für uns oftmals so ferner Realität ein wichtiges Mittel der Sensibilisierung. Mit dem Projekt BRICKS verbinden wir Bewusstseinsbildung mittels interkultureller Begegnungen und direkter Unterstützung in Subsahara-Afrika. Go Ahead! begleitet dazu in der Regel zwei Mal im Jahr eine Gruppe von etwa zehn jungen Menschen aus Deutschland in ein Land des südlichen Afrikas, wo sie mit einem unserer lokalen Partner ein Bildungsgebäude bauen.brickslogohp

BRICKS ist ein fünfwöchiges Freiwilligenprojekt, bei dem ein nachhaltiges Bauvorhaben umgesetzt wird, das der Bildung von Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt. Ein weiteres Ziel ist der Austausch junger Menschen aus Deutschland und Ländern des südlichen und östlichen Afrikas.

Das Bauvorhaben wird in Zusammenarbeit mit einer lokalen Partnerorganisation sowie lokalen Bauarbeitern und Freiwilligen umgesetzt. Circa zehn Freiwillige aus Deutschland reisen in das Partnerland und unterstützen die Bauarbeiter vor Ort bei dem Bau einer Bildungseinrichtung. Im Idealfall begleiten die Freiwilligen den Bauprozess von der Grundsteinlegung bis zur Einweihung des fertigen Gebäudes. Die Baukosten werden durch Spenden finanziert, die vor dem Aufenthalt von den Freiwilligen anteilig gesammelt werden.

Nicht selten werden wir mit der Frage konfrontiert, warum wir das Geld, das wir im Vorfeld des Projekts für den Hausbau sammeln, nicht direkt an eine geeignete Baufirma leiten und so Arbeitsplätze vor Ort schaffen. Dieses Argument ist natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Allerdings werden die BauarbeiterInnen vor Ort im Rahmen des Projektes angemessen bezahlt und die Freiwilligen wirken vor allem unterstützend und ersetzen somit keine vollen Arbeitskräfte. Darüber hinaus verkennt eine solche Kritik einen wichtigen Aspekt des Projekts: die interkulturelle Begegnung. Die Zusammenarbeit mit Menschen aus dem Partnerland und der Einblick in ihre Lebensweise machen die Freiwilligen nach ihrer Rückkehr zu BotschafterInnen. Die Vermittlung ihrer Erlebnisse und Eindrücke schärfen bei ihren ZuhörerInnen das Bewusstsein für die Lebensbedingungen in den Ländern des südlichen und östlichen Afrikas. BRICKS hat daher einen beträchtlichen Multiplikator-Effekt und ist damit sehr viel nachhaltiger als die bloße Überweisung einer Spende.

Neben dem Projekt organisieren Go Ahead! und die jeweilige Partnerorganisation für die Freiwilligen Unterkunft, Verpflegung und Transport. Außerdem werden die Spendeneingänge und deren Verwendung vor Ort verwaltet. Lediglich der Flug muss von den Freiwilligen selbst organisiert werden, wobei wir hier Unterstützung leisten. Selbiges gilt auch für die Organisation von Wochenendausflügen. Alle wichtigen Informationen und eine Einführung in das Projekt erhalten die Freiwilligen bei einem zweitägigen Vorbereitungstreffen.

Nach der Rückkehr vom Projekt werden die gesammelten Erfahrungen gemeinsam evaluiert.

Von allen Freiwilligen erwarten wir die Bereitschaft, mehr über die Menschen im jeweiligen Partnerland erfahren zu wollen. Bei BRICKS geht es vor allem um den eigenen Einsatz: deine Motivation, deine Initiative und deine eigenen zwei Hände sind das, worauf es ankommt. Go Ahead! organisiert lediglich die Rahmenbedingungen!

Mehr Informationen zum Projekt und zur Bewerbung findest du in unseren BRICKS-FAQs.

Hier findest du einen Erfahrungsbericht von einer Teilnehmerin aus dem Jahr 2014.